Gedenkstätte in Berlin

Diese drei Fotos der Gedenkstätte für Mamosta Jemal Nebez in Berlin sind am 21.März d. Jahres aufgenommen worden.  


Bitte den Gruß der Stiftung rechts neben dem Text in der Leiste beachtenHoffen ist erlaubt. Nicht nur zum Jahresanfang sondern über das ganze Jahr:

Mögen gute Tage vor den Kurden und allen Teilen Kurdistan liegen. 



In der schönen Jahreszeit ein Ausflugsziel  

Wer einen Ausflug zu der Gedenkstätte vor hat, der Parkfriedhof selbst ist ziemlich groß und eignet sich zum Spazieren. Doch der Fußweg direkt zur Gedenkstätte dauert nur wenige Minuten.

Hinweise für die Anfahrt (mit PKW oder Bus), 7 Minuten Fußweg

Nach etwa 5 Minuten Fußweg vom verkehrsreichen Buckower Damm befindet sich der Eingang links neben dem Schild und der Weg zur Gedenkstätte beginnt dort, diesen Weg wie auf der Karte eingetragen, immer geradeaus gehen.



Die Errichtung der Gedenkstätte ist genehmigt worden

Die Gedenkstätte ist mit Genehmigung der Friedhofsverwaltung sowie mit Zustimmung des Senats von Berlin entstanden. Voraussetzung dafür war die Schließung der seit 1958 existierenden ehemaligen Familien-Wahlstelle für weitere Erdbestattungen, die erfolgt ist.. Das Fundament  der Gedenkstele für Jemal Nebez wurde mittig auf die Wahlstelle gelegt.

2_reihe_3
2_reihe_3
1000021461
1000021461
2_reihe_1
2_reihe_1

Weiter unten auf dieser Unterseite gibt es "Zusätzliche Informationen zum Entstehen der Gedenkstätte und wem die verbliebenen Grabsteine auf der Wahlstelle gewidmet sind",  Die Genehmigung als Gedenkstätte konnte von der Friedhofsverwaltung war möglich, weil es auf dieser Wahlstelle schon Jahrzehnte keine Erdbestattung mehr gegeben hatte.


Rückblick auf das Treffen am 4. Dezember 2021 vor Ort anlässlich der Errichtung der Gedenkstele für Jemal Nebez 

Der Dezember jeden Jahres ist wichtig für die Jemal Nebez Stiftung, sind doch der Geburtstag und der Tag des Fortgangs unseres Namensgebers am Anfang diesen Monats nur ein paar Tage auseinander.

In 2021 haben wir zwischen diesen beiden Tagen, am 4.12., die von unserer Stiftung betreute Gedenkstätte für Jemal Nebez eingeweiht – mit dem frisch errichteten Gedenkstein in ihrer Mitte.

Wir hatten Glück, es regnete nicht! Kalt war es dennoch. Der mitgebrachte (Kräuter)Tee hat geholfen. Es wurden dazu etliche herzerwärmende Erinnerungen an Jemal Nebez zu Wort gebracht.


"Zusatzliche Informationen zum Entstehen der Gedenkstätte

 und wem die Grabsteine auf der Wahlstelle gewidmet sind".

Die letzte Beisetzung auf der ehemaligen Familien-Wahlstelle in Abteilung 4 des Landeseigenen Parkfriedhofs Neukölln fand am 17.11.1986 statt.

Es war die Urnenbeisetzung der am 20.10.1986 verstorbenen Frau Eva Küchler, geb. Dostall, Witwe des am 8.6.1966 verstorbenen Gerhard Küchler und Mutter der gemeinsamen Kinder Helmut (geb. am 24.12.1939, verst. am 11.4.2022) sowie Hannelore Küchler (geb. am 1.1.1943).

Der nach Schweden ausgewanderte Helmut Küchler stimmte der Errichtung der Gedenkstätte auf der ehemaligen Familiengrabstätte zu und kam auch mit seinen Kindern, Markus, Mattias und Lillemor einschließlich ihrer Partner*innen und Kinder, nach Berlin, um die erste Wiederkehr des Weggangs von Jemal Nebez würdig zu begehen, zugleich als Ausdruck der Solidarität der Familie mit dem Vorhaben der Schwester von Helmut, im Andenken an ihren langjährigen Partner Jemal eine Stiftung zu gründen, was am 30. März 2020 erfolgte.

Was die Familiengrabstätte angeht, sie wurde mit drei Wahl-Erdbestattungsstellen (277, 278, 279) von Meta Sanders geb. Behr anlässlich des Weggangs ihres Mannes Gerd Jansen Sanders 1958 erworben, Zu dem Zeitpunkt ließ Meta die Grabstätte ihrer 1935 verstorbenen Mutter Henriette Behr (die zwei Töchter hatte: Meta und Martha) zum Parkfriedhof verlegen und den Grabstein ihrer Mutter neben den für ihren Mann und sich selbst dort errichten. Sie selbst wurde 1983 auf der Wahlstelle bestattet. Es war die letzte Erdbestattung dort.

Bevor Eva Küchler geb. Dostall 1986 starb schlug sie vor, die Grabstätte ihrer Eltern, Martha und Friedrich Dostall, sowie die Grabstätte ihres 1966 verstorbenen Mannes Gerhard, die zugleich auch die Grabstätte seiner Eltern Alma und Gustav war, samt den beiden Urnengrabsteinen auf die von Meta Sanders erworbene Wahl-Familiengrabstätte zu verlegen und auch ihre eigene Beisetzung dort vornehmen zu lassen. Das wurde veranlasst.

Eva wurde im Oktober 1986 auf der Familien-Grabstätte beigesetzt und die beiden zur Verlegung vorgeschlagenen Urnengrabstätten wurden 1987 mit Erlaubnis der Friedhofsverwaltung zum Parkfriedhof Neukölln verlegt. Die beiden vormals stehenden Urnengrabsteine wurden dabei zu liegenden Steinen umgestaltet und neu beschriftet.
In Absprache mit der Friedhofsverwaltung wurde der zusätzliche Gedenkstein für Jemal Nebez im November 2021 mittig auf der Dreier-Wahlstelle 277, 278, 279 in Abteilung 4 des Parkfriedhofs Neukölln errichtet.